Über mich
Handarbeiten und Basteleien habe ich schon immer gerne gemacht... über mein Studium (Archäologie) und mein Hobby (Reenactment) bin ich dann zu den alten Techniken gekommen.
Und wenn man erstmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören:
Am Anfang war das Brettchenweben: Zuerst mal rausfinden, wie es eigentlich geht. Erste einfache Borten aus Baumwolle herstellen. Das sieht ja toll aus und macht Spaß! Welche Techniken hat man denn früher benutzt? Uff, das dauert lange, macht aber noch viel mehr Spaß... aber wenn ich schon wochenlang an einem Band sitze, dann sollte ich es auch richtig machen. Wie könnte man denn mal diesen Originalfund rekonstruieren? Aber so richtig toll wird es ja erst mit dem richtigen Material. Da muss man wohl Spinnen lernen.
Wie geht denn das jetzt? Handspindel, Spinnrad, Dochtwolle, Normalzwirn oder Navajozwirn... macht alles auch Spaß (und genauso süchtig wie das Weben). Tja, aber die ersten paar hundert Gramm Wolle sind vieeel zu dick zum Brettchenweben.
Muss ich wohl Nadelbinden lernen. Ui, da gibt es ja auch ganz unterschiedliche Stiche und Techniken. Kann man da eigentlich auch Originalfunde rekonstruieren? Ich brauche passende Nadeln - wie schnitzt man eigentlich?
Nun, ich breche hier mal ab - es ist eine unendliche Geschichte...
Vieles von dem, was ich so herstelle, kann ich eigentlich gar nicht gebrauchen: Ich habe Kisten voller Borten, die darauf warten, endlich aufgenäht zu werden; Nadelgebundenes, das mir gar nicht passt, weil ich einfach nur was ausprobieren wollte; versponnene Wolle, die ich gar nicht mehr zu vernadeln schaffe...
Vielleicht kann ja der ein oder andere damit was anfangen - bevor bei mir die Motten drangehen ;-)
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