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*** Chill ***
die neue Tochtergesellschaft von awesum hat eröffnet -
schau doch mal vorbei unter Benutzer "ChillCrochet"
und entdecke erschwingliche Häkelarbeiten!
http://chillcrochet.dawanda.com
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Geneigte Kunden, geschätzte Freundinnen,
mein Name ist Julien Cosmo und ich führe ein bewegtes Doppelleben zwischen Deutschlehrer und Häkelkünstler.
Mein Luxuslabel heißt „awesum" und meine Hartz-IV-Marke „Chill“ (http://chillcrochet.dawanda.com).
Ich bin ein bisschen durchgeknallt, was sich sowohl im Preis aber auch in der Perfektion meiner Arbeiten niederschlägt.
Sonst aber’n ganz dufter Typ.
Wenn Sie bei awesum kaufen, erwerben Sie einzigartige gehäkelte Kostbarkeiten, die nicht jeder Millionär besitzt. Meine Arbeiten glänzen dadurch, dass ich sie stets mit viel Liebe und voller Hingabe anfertige und nur hochwertige Garne verwende.
Anstatt immer einen neuen Ferrari zu kaufen, dachte ich daran, Ihr Geld auch mal für Investitionen in kontrolliert biologische Baumwolle oder in andere sozial-ökologische Projekte zu verschleudern. Schließlich ist es langsam echt kostspielig, wegen der Pestizide im Körper jedesmal wieder zum Homöopathen zu rennen, oder?
Nun zu meiner schockierenden Lebensgeschichte:
In meiner Grundschulzeit mussten Häkeln nicht nur die Mädchen, sondern auch die Jungs lernen. Dies hatte nicht nur fatale Folgen für mein Liebesleben, sondern seither hänge ich auch noch an der Nadel. Es ist ein grausames Schicksal! Wenn mein Freund meine Aufmerksamkeit möchte, muss er mich zunächst in ein Gespräch verstricken und dann umgarnen, um mir schließlich durch die Maschen zu schlüpfen.
Nach der Schulzeit lebte ich über zehn Jahre lang in Hamburg, der übrigens eingebildetsten Stadt der Welt, wo ich als Gebärdensprachdolmetscher arbeitete. Als meine gehörlosen Kunden eines Tages bemängelten, dass sie mein Häkeln während des Gebärdens ein wenig störe, habe ich wutentbrannt hingeschmissen und Sat1 umgehend um einen Platz in seiner Auswandererschow ersucht.
Seit einiger Zeit wohne ich nun mit meinem Freund in Wynberg-Chelsea, einem Vorort Kapstadts, in Südafrika. Hier leiste ich ein bisschen Entwicklungshilfe, indem ich Bedürftigen unsere unentbehrliche deutsche Sprache beibringe. Wenn ich mich in meiner Freizeit gerade nicht mit einem Glas Sekt am Pool langweile, spieße ich vorwitzige Einbrecher in unserem Haus auf tunesische Häkelnadeln auf.
Auf die Interneteinrichtung „dawanda“ bin ich in einer Polylux-Sendung durch unsere Mutter der Nation Tita von Hardenberg aufmerksam geworden, und dieses liebenswürdige Portal gefällt mir bisher ausgesprochen gut. (Das schreib ich natürlich nur deswegen, damit dawanda mich nicht gleich wieder rausschmeißt.)
Wenn Sie, liebe Kundinnen und Kunden, jetzt noch fleißig bei mir einkaufen, könnte mein Leben doch noch gut ausgehen. Dafür mein allerherzlichstes Dankeschön – Gott, das Universum oder die Wissenschaft segne Sie!
vom Schicksal gez.
Ihr Julien Cosmo
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